Informationen

 

 

 

 

Paarung

 

Die Paarung findet meist Mitte Februar oder Anfang März statt, die genaue Zeit lässt sich nicht vorher sagen, da alle Tiere unterschiedlich auf die Außen Parameter reagieren.

Sollte es zu einer erfolgreichen Paarung die 1-5 Tage dauern kann kommen, werden die Paare danach getrennt.

Ich trenne die Paare um Stress und aggressives Verhalten zu verhindern.

Nach ca. 30 Tagen beginnen die trächtigen Tiere mit den Probegrabungen die bis zu 1 Woche dauern können ,in dieser Zeit befeuchte ich den Sand täglich um das austrocknen der gelegten Eier zu verhindern.

Die meisten Tiere nehmen in der Paarung und Grab Phase kaum Nahrung auf.

Die Eiablage ist deutlich zu erkennen da das Weibchen danach sehr dünn ist. Sollte ich feststellen dass dies der Fall ist werden die vergraben Eier von mir vorsichtig ausgegraben und in eine Box mit vorbefeuchtetem Vermiculite gelegt , dabei lasse ich das Ei 1/3 herausschauen um diverse Veränderungen zu erkennen.

Die Inkubationszeit beträgt bei 32°C / 63-90 tage.

 

 

Hier sind einige Videos von meinenfressende Tieren auf YouTube zu sehen

 

 

Futter

 

Uromastyx sind Vegetarier.

Als Nahrung empfiehlt sich Grünfutter wie Hibiskus, Kapuziner Kresse, Rucola, Klee, Wegerich, Löwenzahn, Karotten.

Im Sommer verfüttern wir Pflanzen aus unserem hauseigenem Garten.

Eine regelmäßige Vitamin- und Mineralzugabe, z. B. durch Korvimin, ist erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebensraum

 

Uromastyx thomasi bevölkert die Stein-, Geröll- und Sandwüsten des Sultanats Oman.

Im Terrarium sollten sich Versteckmöglichkeiten (Höhlen) mit Eingängen bzw. Löchern die nicht viel größer als der Bauchumfang der Tiere ist.

Mit ihren tellerförmigen Schwanz verschließen sie dann den Eingang ihres Versteckes.

Der Bodengrund sollte aus lockerem, grabfähigem Substrat z.B. Sand/Lehm Gemisch bestehen.

Bei Tagestemperaturen zwischen 30 und 40°C, mit einem Spotstrahler, der Temperaturen bis zu 55°C anbietet und einer Nachtabsenkung auf etwa 22-25°C fühlen sich die Tiere wohl. Im Winter sollten die Temperaturen für zwei Monate auf 18-24°C und die Beleuchtungsdauer auf 6-8 Stunden gesenkt werden.

 

 

 

Terrarium

 

Ich verwende für meine Tiere Hauptsächlich Terrarien Türme bestehend aus je 3 Stück mit den Maßen 140x65x65 cm wobei der Lichtkasten 10cm misst.

In jedem Terrarium sind 2 UVA/B Strahler von Reptiles Experts verbaut.

Diese Halogen-Metalldampflampe (HQI) Lampen werden mit einem elektronischen Vorschalt Gerät (EVG) betrieben und dienen als Sonnen-Ersatz (Vitamin D3) und als Wärme-Lampen,

je nach Größe bzw. Höhe der Terrarien richtet sich die Wattanzahl der Strahler ..

Zum Ausleuchten der Terrarien verwende ich LED Strahler mit 3-5 Wattt.

Für unsere Jungtiere verwenden wir mehrere Aufzuchtbecken die mit je einen Strahler betrieben werden.

 

 

Zur Haltung : Jungtiere können meist bis 12 Monate zusammen leben , sollte es jedoch schon frühere Anzeichen eines Dominanzverhaltens geben, sollten diese früher getrennt werden da das unterdrückte Tier sehr unter nicht sichtbarem Stress leidet. Dieser Stress führt oft zu Dehydrierung .

Die gesetzlichen Mindestmasse eines Terrariums für Uromastyx thomasi gibt es noch nicht daher wurden die Uromastyx thomasi mit Leopard Geckos gleichgestellt und für diese gilt 120x60x60 cm, dieses Maß gilt für ein Tier. Sollten sie jedoch zwei Tiere also ein Pärchen oder zwei Weibchen halten wollen sollte das Terrarium etwas größer sein.

Dazu gilt dass die Tiere Meldepflichtig sind.

 

 

 

Literatur

 

Evers M. (2007): Die bunte Dornschwanzagame (Uromastyx ornata). Münster: Natur und Tier Verlag.

 

Löhr. B & Wilms T., Müller H. D: Bunte Juwelen im Terrarium – Erfahrungen bei der langjährigen Pflege und Vermehrung von Uromastyx ornata bis zur zweiten Filialgeneration. Münster: NTV, Draco (10): S. 41-49.

 

Molco D. (2007): Beobachtungen zur Lebensweise von Uromastyx ornata in den Eilat Bergen(Israel). Münster: NTV, Draco (31): S. 54-60.

 

Petri, Claudia (2006): Haltung und Zucht der bunten Dornschwanzagame im Terrarium. Iguanarundschreiben (2/2006): S. 26-32.

 

Wilms T. (2007): Philbys Dornschwanzagame(Uromastyx ornata philby) - über eine fast unbekannte Schönheit. Münster: NTV, Draco (31): S. 61-66.